Die Premiere der neuen Jugendklubproduktion "BLACKBOX", am 05.03. um 19.00 Uhr ist leider schon ausverkauft. Weitere Termine finden am 16., 17., 19., 23., 24., 25. und 26. März statt. KARTEN unter: 0355 - 23 687
Die Eigenproduktion "Die Gitter schweigen" des piccolo Theater Inszenierungsjugendclubs hat es in die engere Auswahl des Theatertreffens der Jugend 2010, der Berliner Festspiele geschafft. Die Jury des Theatertreffen wählt drei Jugendclubs aus. Weiterhin in der engeren Wahl befinden sich das Deutsche Theater Berlin, Die Volksbühne Berlin, das Hamburger Schauspielhaus, das Staatstheater Hannover, das Theater Baden Baden sowie das Theater Chemnitz.
Der Bundeswettbewerb knüpft an die vielgestaltigen Aktivitäten im Darstellenden Spiel an Theatern, Schulen und in Freizeiteinrichtungen an. Den Theatergruppen sollen mit dem Wettbewerb bundesweite Vergleichsmöglichkeiten und Informationen über das weite Feld des Darstellenden Spiels geboten werden.
Die Geschichte des Wettbewerbs zeigt, dass eine Teilnahme am Theatertreffen in Berlin ein besonderes Ereignis für jede eingeladene Theatergruppe ist.
Im Mittelpunkt des Treffens stehen öffentliche Aufführungen und die Diskussionen darüber. Die Begegnungen und Workshops mit erfahrenen Theaterfachleuten bieten den talentierten Jugendlichen wertvolle Anregungen und Erfahrungen. Die nach jedem Treffen erscheinende Dokumentation, die alle Bewerber erhalten, gibt Interessierten einen Einblick in die kreative Arbeit und bemerkenswerte Leistungen der besten Gruppen.
Aus diesem Grund spielt das Cottbuser Kinder- und Jugendtheater die Produktion noch einmal am 18.03.2010 um 19.00 Uhr in der Klosterstraße 20. Die geplante Vorstellung "Blackbox" wird an diesem Tag dafür verschoben.
Ein Stück Deutschland für Jugendliche ab 16 Jahren
Wie lange muss „im Westen“ sein, um „IM Osten“ loszuwerden? Da glaubst du, dreimal gegauckt ist, wie niemals gespitzelt und dann das:
Neuer Schulleiter, neues Spiel, das ganze Kollegium soll sich nochmals überprüfen lassen. Und wenn es jetzt doch rauskommt? Alles hinter sich gelassen, den Staat, die Frau, die Freunde und jetzt das, fünf Jahre vor der Rente. Kann denn nicht endlich mal Schluss sein?
Gegenwart trifft Vergangenheit trifft Zukunft. Ein Lehrer, der 1990 aus seiner Heimatstadt weggegangen ist, kehrt nach Jahren zurück. Die Schule, in der er eingesetzt wird, wird von einem neuen jungen Schulleiter geführt. Plötzlich ist der Gedanke da, dass sich alle auf eine eventuelle frühere Stasi-Verstrickung überprüfen lassen sollen. Nicht alle Lehrer sind damit einverstanden. Manche aus gutem Grund, andere wollen ganz einfach endlich ihre Ruhe haben. Auch neues Misstrauen entsteht. So möchte die Partnerin des zurückgekehrten Lehrers jetzt wissen, ob er damals wirklich ihretwegen in den Westen gekommen oder ob ihm der Boden in seiner Heimatstadt zu heiß geworden war? Aus dieser Situation erwächst die Diskussion unter den Lehrern, in der teilweise schicksalhafte Beispielsfälle durchgespielt werden. Dabei gibt es viele Fragen, deren Beantwortung den perfiden Bewachungs- und Unterdrückungsapparat charakterisieren.
In der Woche vom 01.02. – 05.02. heißt es im piccolo Theater wieder Theater Total – die Ferienfreizeit für Kinder! Jeweils in der Zeit von 9.30 – 14.00 Uhr haben Kinder im Alter von 9-12 Jahren die Möglichkeit sich in einem Theaterworkshop selbst auszuprobieren.
Mit viel Spiel und Spaß schnuppern sie hinter die Kulissen des Theaterspiels, erfahren, was alles zum Schauspielen dazugehört und stehen am Ende der Woche selbst auf der Bühne.
Genau das richtige für Kinder, die gern in andere Rollen schlüpfen und in dieser Woche noch nichts vorhaben! Der Workshop kostet 40 € pro Kind inklusive Mittagessen.
Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Anmeldungen sind ab sofort unter 0355/23687 oder r.brand@piccolo-cottbus.de möglich.
Wir wünschen Euch allen einen guten Start ins das neue Jahrzehnt. Auf ein baldiges Wiedersehen in diesem Theater. Am 8. und 9. Januar tanzt uns das Jugendtanztheater "JuTTa" das Lied vom Tod und am 14. und 15. lässt der piccolo Jugendklub "Die Gitter schweigen".
Spätestens zu unserem "traditionellen" Neujahrsempfang am 17.01. um 18.00 Uhr sehen wir uns alle wieder... Unsere Zeit wird kommen im Jahr 2010
Ein Vater hatte zwei Söhne, davon war der älteste klug und gescheit und wusste sich in alles wohl zu schicken, der jüngste aber war dumm, konnte nichts begreifen und lernen. Und wenn ihn die Leute sahen, sprachen sie: "Mit dem wird der Vater noch seine Last haben!" Wenn nun etwas zu tun war, so musste es der älteste allzeit ausrichten; hieß ihn aber der Vater noch spät oder gar in der Nacht etwas holen, und der Weg ging dabei über den Kirchhof oder sonst einen schaurigen Ort, so antwortete er wohl: "Ach nein, Vater, ich gehe nicht dahin, es gruselt mir!" denn er fürchtete sich. Oder wenn abends beim Feuer Geschichten erzählt wurden, wobei einem die Haut schaudert, so sprachen die Zuhörer manchmal: "Ach, es gruselt mir!" Der jüngste saß in einer Ecke und hörte das mit an und konnte nicht begreifen, was es heißen sollte. "Immer sagen sie, es gruselt mir! Mir gruselt's nicht, das wird wohl eine Kunst sein, von der ich auch nichts verstehe." Das Grimmsche Märchen ist mit viel Humor, von Theaterleiter Reinhard Drogla in Szene gesetzt.
Es spielen: Saskia Ranwig, Werner Bauer, Hauke Grewe und Matthias Heine. Musik: Stefan Friedrich.
Premiere am 29.11.2009 um 15.00 Uhr. Karten unter 0355 – 23 687
Die für den 19. und 20.11.2009 geplanten Tanztheaterveranstaltungen „Tanz mir das Lied vom Tod“ müssen aus Krankheitsgründen leider verschoben werden.
Neue Termine für die Vorstellungen im piccolo Theater sind der 08. und der 09.01.2010 ebenfalls um 20.00 Uhr.
Die Einwohner des kleinen Dorfes haben sich zum Tanzabend eingefunden. Die Waffen müssen dabei an der Theke abgelegt werden. Doch ein Gangster stiehlt erst die Waffen und dann das ganze Geld. Zu erleben ist die Westernkomödie „Tanz mir das Lied vom Tod“ des JugendTanzTheaters JuTTa an zwei Novemberterminen (19. und 20.11. um 20.00 Uhr) im piccolo Theater Cottbus.
Hauptthema der Inszenierung ist der “Wilde Westen”. „Tanz mir das Lied vom Tod“ ist eine turbulente Geschichte für die ganze Familie mit Revolverhelden, Saloondamen und anderen skurrilen Figuren, bunten Kostümen und kniffligen Choreographien.
Ein komödiantisches Westernballett von Michael Apel
Kartenvorbestellungen für die Januartermine unter: 0355 – 23 687
Spree Galerie hilft piccolo – Theaterpädagogik vorübergehend ausgelagert
Die Spreegalerie Cottbus hilft dem piccolo Theater aus einer Notlage. Jörn Hübner, Centermanager der Spreegalerie, stellte dem piccolo Theater einen vorübergehenden Übungsraum für die theaterpädagogischen Gruppen zur Verfügung. Hintergrund: In den Weihnachtsmonaten November / Dezember spielen das piccolo Theater und die Puppenbühne „Regenbogen“ mehr als fünfzig Vorstellungen in der Klosterstraße 20. Die Puppenbühne spielt „Was der Nordwind erzählt“ (für Kinder ab 4 Jahre - Premiere am 21.11.2009 um 15.00 + 20.00 Uhr) und das piccolo Theater spielt das Grimmsche Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ (für Leute ab 5 Jahre – Premiere am 29.11.2009 um 15.00 Uhr). Es wird also eng im Töpferturm.
Um das Weihnachtsangebot für die Cottbuser Kinder und ihre Eltern trotzdem aufrechterhalten zu können, war es nötig den theaterpädagogischen Übungsraum des piccolo in eine Spielfläche für die Puppenbühne „Regenbogen“ zu verwandeln. Was jetzt natürlich fehlte, war ein Ort für die wöchentlich stattfindenden theaterpädagogischen Gruppen des piccolo Theaters. Immerhin spielen ca. 50 Kinder und Jugendliche in festen Gruppen im Cottbuser Kinder- und Jugendtheater. Hier kam dem piccolo schnell und unbürokratisch die Spreegalerie Cottbus zur Hilfe.
Am 5. und 6. November spielt das piccolo Theater drei weitere Vorstellungen des Stückes AMOK. Karten können unter 0355 – 23687 vorbestellt werden.
Gewalttaten gehören zum Alltag an Brandenburger Schulen. Berichte von randalierenden Jugendlichen, von deren Einbrüchen, Übergriffen, Überfällen, und sogar von einem geplanten Mord an einer Lehrerin deuten auf einen Anstieg der Fälle von Aggression und personaler Gewalt hin. Hemmschwellen sinken und das Agressionsniveau steigt. Nach Erfurt, Emstetten und Winnenden sind Amokläufe nicht mehr nur transatlantische Horrorszenarien, sondern auch deutsche Realität.
„AMOK“ beschäftigt sich zusätzlich mit der Problematik des politischen Extremismus. Oftmals sind es einzelne Wort- und Meinungsführer, die das Schulklima dominieren und gleichzeitig alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ihre teils rassistischen, menschenverachtenden Äußerungen und Handlungen bleiben von Seiten einer großen schweigenden Schülermehrheit oft unwidersprochen. Nach den jüngsten Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien im Osten und ihrer zumeist jugendlichen Wählerschaft befinden sich Politik, Schule und Kultur im Handlungszwang.
Das Stück wurde in Anlehnung an aktuelle Anschläge, Gewalttaten und Übergriffe von vermeintlichen Einzeltätern an Schulen geschrieben. „AMOK“ wirft einen Blick auf die psychosoziale Situation eines Jugendlichen, der unter Anpassungs- und Zugehörigkeitsdruck eines Neonazis steht. Dieser Druck mündet in einer Mutprobe. Sven Schacht erlebt eine Welt, in der er sich nicht mehr zurechtfindet.